Bericht von Pastor Wessel an die Hinrichsen-Spindelhirn Stiftung:
Liebe Frau Hinrichsen-Spindelhirn, sehr geehrte Kuratoriumsmitglieder der Kinderhilfe Hohenwestedt,
hiermit möchte ich mich herzlich Bedanken für Ihre großzügige Unterstützung unserer diesjährigen Zeltfreizeit, die wir in den ersten Wochen der Sommerschulferien (Sa, 4.7.-So,12.7.) wieder auf dem Pfadfinderplatz der ev. Kirchengemeinde Grube unternehmen konnten - diesmal mit insgesamt 20 TeilnehmerInnen.
Als weibliche Leiterinnen kamen Manuela Kurzer, Shirin Voss udn Jolina Kohlscheen mit, unterstützt von den jugendlichen TeamerInnen Thea Welte, Ina Rathmann, Silas Thöm, Hennes Rohde und Lukas Kohlscheen. Auch die 11 weiteren Teenies und Kinder (das jüngste war noch 9 Jahre alt) brachten sich auf der Freizeit durch ihre Ideen und ihre Mithilfe beim Küchen-, Sanitär- und Platzdienst mit ein.
Etwa eindreiviertel Stunde dauerte die Fahrt von Hohenwestedt nach Grube in Fahrgemeinschaften. Die Eltern halfen vor Ort beim Aufbau der Zelte. Anschließend nahmen wir auf den mitgebrachten Bierzeltgarnituren, die wir uns von den Wistedtern Boulers ausgeliehen hatten, auf der Wiese zwischen Gemeindehaus und Kirche unter den schattenspendenden Linden unser schönes gemeinsames Picknick ein, bevor die Eltern nach Hause fuhren.
Fast jeden Tag fuhr ich zum Einkaufen - oft begleitet von einzelnen MitfahrerInnen.
Wir besuchten gemeinsam den Strand udn die Promenade in Dahme und Kellenhusen, wobei wir mach leckeres Eis verdrückt haben. Ein Genuss gerade an den heißen Tagen war das kühlende Bad in der Ostsee. Besonders schön war das Baden am “Klosterstand”: An diesem wunderschönen Naturstrand geht die Ostsee hunderte Meter erst ganz seicht hinein, bevor es tiefer wird. Aufpassen mussten wir darauf, keinen Sonnenbrand zu bekommen.
Jeden Abend hielten wir mit Hilfe unserer selbstgebastelten Gliedermappen “Sing and Pray” in der aus dem 13. Jahrhundert stammenden St. Jürgen Kirche, im Gemeindehaus oder aber auch am Lagerfeuer auf dem wunderschönen Pfadfinderplatz, auf dem wir auch unsere Zelte aufgeschlagen hatten. Manche TeilnehmerInnen ließen es sich nicht nehmen, in der schönen alten Kirche zu übernachten.
Ein besonderes Erlebnis war der Besuch des Hansaparks. Die älteren Jugendlichen gelangten dorthin mit öffentlichen Verkehrsmitteln und der Rest im Auto von Manuela Kurzer sowie im VW-Bus der Kirchengemeinde, den ich gelenkt habe. Die Kinder besuchten den Hansapark in Gruppen, die die Teamer leiteten, damit niemand verloren ging und alle ihren Spaß mit all den Spielmöglichkeiten und Fahrgestellen haben konnten.
Abends grillten wir öfters unter den Linden auf der Wiese zwischen der Kirche und Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Grube. Die Jugendlichen lösten sich dabei als Grillmeister beim Grillen ab.
Niemand musste wegen Heimweh abgeholt werden. Wegen der viel interessanteren Aktivitäten blieb unser mitgebrachtes Heimkino unbenutzt in der Ecke.
Abgesehen von einer schmerzhaften Quetschung bei einem großen Zeh einer Teamerin, gab es keine Verletzungen. Sehr gefragt war dagegen die Mückensalbe wegen der zahlreichen Mückenstiche.
Bei bestem Sonnenschein fuhren wir am Sonntag, den 12.07. wieder in Fahrgemeinschaften heimwärts…..
Nochmals vielen Dank.
Einen schönen Restsommer wünscht Ihnen
Torsten Wessel